Kempten – Allgäu. Ein Jahresstart, den wir nicht vergessen werden. Eigentlich wollten wir frisch, motiviert und voller Energie ins neue Jahr starten. Doch als wir am ersten Arbeitstag 2026 in unseren Hauptstandort in der **Lindauer Straße 77 zurückkehrten, erwartete uns kein gewöhnlicher Bürostart – sondern ein Bild, das wir wohl niemals vergessen werden: Ein komplett durchnässtes Büro, eingestürzte Decken, zerstörtes Inventar und ein Schaden, der sich nur schwer in Worte fassen lässt.

Was passiert ist – und warum es so heftig wurde

Über die Weihnachtsferien und über Neujahr standen zwei Wohnungen über unseren Büroräumen leer. Dort platzte ein Wasserhahn – unbemerkt über mehrere Tage. Das austretende Wasser konnte ungehindert durch Wände, Böden und Decken laufen und überflutete schließlich unser komplettes Bürogeschoss.

Als wir zurückkamen, standen wir vor einem „Meer“ aus:

  • durchnässtem Büromaterial
  • zerstörten Unterlagen
  • eingestürzten Trockenbau‑Decken
  • herausgebrochenen Dämm- und Deckenmaterialien
  • kaputter IT‑Technik

Unser Büro war erst ein Jahr und zwei Monate alt.

Der Schaden in Zahlen

  • IT‑ und Büromaterial im Wert von rund 50.000 € zerstört
  • Gebäudeschaden von über 500.000 €
  • vollständige Entkernung notwendig
  • monatelange Wiederherstellungsarbeiten geplant

Und die Ironie daran?
Wir sind ein Unternehmen, das Brand- und Wasserschadensanierungen anbietet. Normalerweise helfen wir anderen – diesmal müssen wir unser eigenes Büro sanieren.

Digitalisierung rettet, was zu retten war

Eine der wenigen positiven Erkenntnisse aus diesem Vorfall:
Unsere Digitalisierung hat uns den Rücken gerettet.

  • Die wichtigsten Unterlagen waren bereits **in europäischen Cloud‑Systemen sicher gespeichert.
  • Sämtliche SDA‑Allgäu‑Computer waren vollständig **gespiegelt und cloudbasiert gesichert.
  • Dadurch ging **kein einziger wichtiger Datensatz verloren.
  • Der Hardwareverlust ist schmerzhaft – aber **unsere Daten, Prozesse und Projekte waren sofort wieder abrufbar.

Genau deshalb konnten wir trotz des enormen Schadens schnell wieder arbeitsfähig sein.

Wie wir reagiert haben

Nach dem ersten Schock war klar: Wir bleiben handlungsfähig.

Wir haben innerhalb weniger Stunden Arbeitsplätze verlagert, Abläufe umorganisiert und sichergestellt, dass alle Kundinnen und Kunden weiterhin betreut werden können.

Seitdem arbeiten wir **vorübergehend an unserem Zweitstandort:

📍 **Kaufbeuren – Mindelheimer Straße 4

Von dort aus läuft unser Betrieb wie gewohnt weiter.

Ein Blick nach vorne

Trotz der immensen Schäden sind wir dankbar, dass niemand verletzt wurde und alle Daten sicher sind.
Die Sanierung unseres Standortes ist bereits im Gange – von der Entkernung bis zur Wiederherstellung, ganz so, wie wir es tagtäglich für unsere Kundinnen und Kunden leisten.

Unser Ziel:
Wir planen, im Sommer 2026 wieder in unseren Hauptstandort in Kempten zurückzukehren.